Materialliste

Alle Maße in mm

Gehäuse 9mm (Birke Multiplex wasserfest)
1 x Boden: 408 x 491 x 9
2 x Wand S: 408 x 350 x 9
2 x Wand: 509 x 350 x 9

Mechanik
2x Münzwand: 210x 110 x 9 (Birke Sperrholz)

Rondell
1 x Kreis 1: 400 x 400 x 8 (Pappel Sperrholz)
x Kreis 2/4: 400 x 400 x 6,5 (Buche Sperrholz)
x Kreis 3: 350 x 350 x 1 (beliebiges Vollholz)
9 x Fächer: 130 x 110 x 4 (Pappel Sperrholz)

1 x Gurtwickler 15mm 
1 x Rolladengurt a 2m 
1 x Kugellager 40mm 6203Z
3 x Kugellager 608 offen 8 x 22 x 7 mm
2 x Märklin Federn E765560
1 x Druckfeder 0,5 x 4 x 40
1 x Kugelschreiberfeder
1 x 3mm Rundstab (Glasfaser oder Metall)

Schrauben
Auslösehebel 1 Stk 3 x 30 Metallgewinde
Gehäuse  3 x 30 Holzgewinde
Mechanik 2,5 x 12 Holzgewinde


Teileliste

Auslöseknopf
Druckstange Knopf
Führung Druckstange Knopf
Wippe

Rollen unten 3x
Rollen oben 3x
Rollenachse Spacer 9x

Stoppnasen 9x
Rondellachse
Rondellachskappe

Aufrollspule
Aufrollerhalterung

Münzeinwurf
Münzrutsche Teil 1
Münzrutsche Teil 2
Druckstange Führung

Auslöseschnapper
Auslöseschnapper Schiene
Auslöseschnapper Führung
Rondell Auslösehebel
Rondell Auslösehebel Achse

Achsführung Münzauslöser
Hebel unten Münzauslöser
Hebel oben Münzauslöser
Hebelarm Münzauslöser
Gabel Hebelarm Münzauslöser

Leeranzeiger Feder
Leeranzeiger Schild

Fachschablone Teil 1,2,3,4

Zentrierhilfe





Gehäuse

Der Gehäuseboden, die Seitenwände sowie die Rückwand werden miteinander verschraubt. Die Löcher sollten vorgebohrt werden.
Die Front wird erst eimal beiseite gelegt.

Die Mechanikbretter werden zurechtgesägt. Die Schlitze werden erst später gesägt.
Rondell

Um eine störungsfreie Funktion zu erreichen, ist es wichtig, daß alle Kreise zentriert sind.

Zuerst werden die 3 Kreise mit 400mm Durchmesser hergestellt.

Auf der Platte für Kreis 1  werden die 10 Löcher a 90mm angezeichnet.
Bei Kreis Nr.1 und 4 wird mit einem 40mm Forstnerbohrer mittig gebohrt.
Jetzt kann man mithilfe der Zentrierhilfe und des 40mm Kugellagers die Kreise exakt fräsen.
Bei Kreis 1 werden die 10 Löcher mit einer Lochsäge ausgesägt.

Bei Kreis 3 wird mit dem 40mm Forstnerbohrer mittig ein 6mm tiefes Loch gebohrt. Anschließend wird das Loch mit einem 30mm
Forstnerbohrer durchgebohrt.
Nun kann der Kreis mithilfe der Zentrierhilfe und des 40mm Kugellagers auf 350mm gefräßt werden.


Bei Kreis 2 wird mittig ein 30mm Loch gebohrt. Kreis 2 wird auf Kreis 3 geschraubt. Jetzt läßt sich mithilfe der Zentrierhilfe und des 40mm Kugellagers Kreis 2 auf 400 mm fräsen.

Nachdem an Kreis 4 die Aussparungen gefräßt wurden, wird er mittig auf Kreis 3 geschraubt.
Anschließend werden die 30mm Löcher 20mm tief für die Räder gebohrt.

Die Laufräder werden zusammengesetzt. Als Achse dient ein 8mm Alurohr.
Die fertigen Laufräder werden in die 30 mm Löcher in Laufrichtung montiert.


Jetzt wird die Rondellachse so auf dem Gehäuseboden justiert, dass nach links, hinten und vorne der gleiche Abstand ist.
Mit Hilfe der Fächerlehre werden die Zwischenwände mit Kreis 1 und 2 verleimt.
Die beiden Teile werden erst einmal beiseite gelegt.

Mechanik

Zuerst wird das Rondell auf die Achse gesetzt. Nun wird der Abstand zur rechten Seitenwand von Brett 1 markiert.
Es muß zum Rondell einen Abstand von 9mm haben. Anschließend kann man die Position der Münzrutsche auf Brett 2 markieren. Deren linke Kante muß den selben Abstand zur rechten Seitenwand haben wie Brett 1. (siehe rote Linie)




Jetzt werden beide Teile der Münzrutsche montiert, die drei Schlitze für den Münzhalter markiert und ausgesägt. Anschließend werden die Teile der Münzrutsche wieder demontiert.
Nun werden die Mechanikbretter im rechten Winkel und korrekten Abstand verschraubt und die Münzrutsche Teil 1 und 2 an der vorgegebenen Stelle montiert. Mithilfe der Mechanikbretter läßt sich nun die Position des Münzeinwurfes und der Führung für den Knopf auf der Front bestimmen.
Ebenfalls wird der Ausschnitt für die Honigausgabe von innen markiert.
Es empfiehlt sich die Front dafür festzuschrauben, da es sonst zu Verzug kommt. In diesem Schritt wird auch die Entfernung von Brett 2 zur Front ermittelt. Der Abstand zwischen der Münzrutsche und dem Geldeinwurf sollte 2mm betragen.

Die Aussparungen in der Front können mit einer Laubsäge ausgesägt werden.

Anhand der Münzrutsche Teil 2 läßt sich die Höhe des linken Druckstiftes (Nagel) ermitteln und somit auch die Position des Auslöseschnappers.
Der Führunsstift ist ein geköpfter Nagel. Er wird mithilfe eines Feuerzeuges in dem Auslöseschnapper fixiert.
Der rechte Druckstift ist ein gekürzter Nagel mit einer Kugelschreiberfeder.

An der Rückseite von Brett 2 kann jetzt der Münzauslöser montiert werden. Dabei ist zu beachten, daß der Hebel, welcher die Münzen fallen läßt, in der Höhe der Schlitze angebracht wird. Dadurch ergibt sich auch die Höhe in der die Achsführung angebracht wird. Hier läßt sich die Menge der benötigten Münzen einstellen. Die Hebel sind so einzustellen, daß die Münzen fallen, sobald der untere Hebel die Nut im unteren Rondellkreis 4 verlässt.

Das Rondell wird nun aus dem Gehäuse herausgenommen. Anschließend werden die Mechanikbretter montiert. Nun wird das Rondell wieder eingesetzt. Es sollte sich leicht drehen.
Zum Schluß wird der Hebel*, welcher das Rondell freigibt, justiert und befestigt. Hierbei gilt es die richtige Position zu ermitteln, sodass der Schnapper einwandfrei arbeiten kann.

*Der Hebel besitzt eine Schraube zur Stabilisierung. Diese kann mit Hilfe eines Feuerzeuges erwärmt und eingedreht werden.


So sollte die fertige Mechanik aussehen.

Hochzeit

Das Rondelteil mit den Fächern wird jetzt noch einmal gelöst und so ausgerichtet, daß die Öffnung der Fächer genau auf den Ausgabeschacht zeigt, sobald der untere Auslösehebel sich in der Nut von Rondellkreis 4 befindet. In dieser Position wird das Rondell zusammengeschraubt und mit der Achskappe fixiert.

Jetzt müssen noch die Stoppnasen auf dem Rondell positioniert werden. Dazu dreht man das Rondell soweit, daß der untere Münzauslösehebel mittig in einer Nut von Kreis 4 steht. In dieser Position wird die Stoppnase genau an dem Anschlag des Hebels, welcher das Rondell freigibt, befestigt.
Zum Schluß wird noch der Gurtwickler montiert und gespannt. Der Gurtwickler muß vorher zerlegt werden, um die Feder umgedreht wieder einzusetzen. Dabei muß auch die Mitnehmernase entsprechend gebogen werden. (Vorsicht scharfkantig)
Um den Gurt einzuhängen, werden in das Rondell und die Aufrollspule kleine Schrauben gedreht. Die Schraube in der Aufrollspule wird vorgebohrt und erhitzt eingedreht.
Man benötigt ca 2m Rolladengurt.
Um anzuzeigen, dass der Automat leer ist wird der "Leeranzeiger" in das letzte gefüllte Fach geklemmt.
Beim entnehmen des Glases fällt er dann herunter. Als Scharnierachse eignet sich eine Büroklammer.

Viel Spaß beim Basteln!